Deine Fibromyalgie ist vielleicht nicht heilbar. Ein bisschen daran drehen, das es dir körperlich und geistig besser geht, ist aber wahrscheinlich möglich. Doch es gibt einen Zustand, der verhindert das du auch nur einen Meter voran kommst.

Ich war dort auch schon.

Dieses Thema um das es geht, ist eines der schwierigsten Hürden die du zu meistern hast. Und bevor irgendwer was sagt: Ich war dort auch schon. Um genau zu sein war ich fast drei Jahre in diesem Zustand. Ich bin da ehrlich. Es ist nicht leicht dort raus zu kommen. Dafür musst du ein paar Gedankliche Hürden nehmen.

Von was redet die denn da?

….fragst du dich jetzt vielleicht. Ich reden von dem Zustand, in den Viele, ich behaupte die Meisten fallen, wenn sie mit so einer chronischen Erkrankung konfrontiert werden, wie es die Fibromyalgie nun mal ist. Ein Zustand der Verzweiflung, der Ungläubigkeit, des irgendwie nicht annehme könnens. Ein Zustand, der Hoffnung auf ein “Versehen”, eine Wunderheilung, die eine Pille, die alles “wieder gut” macht. Weißt du jetzt was ich meine?

Was macht dieser Zustand?

Er hält dich in den Schmerzen und in der Hoffnungslosigkeit gefangen. Dein Fokus ist nur dort. Und ja, ich bin mir durchaus bewusst das du deinen Schmerzen und deiner Erschöpfung einen Teil Spielraum einräumen musst. Sie drängen sich ja auf. Es geht hier ja auch nicht darum deine Schmerzen ab zu tun oder sie dir sogar ab zu sprechen. Im Gegenteil- nur wenn du es schaffst den nächsten Schritt zu gehen kannst du deinen Schmerzen den richtigen Bereich in deinem Leben zuordnen. Nur so kannst du sie auf Dauer weniger werden lassen.

Ein paar Jahre später….

Als die Erkenntnis bei mir kam und ich mich endlich darauf einlassen konnte aus diesem Denken aus zu brechen war ich gerade aus der Naturheilkundlichen Klinik entlassen worden. Dort hatte ich natürlich auch ein paar andere Betroffene kennen gelernt. Eine Dame traf ich ein paar Jahre später wieder. Es müssen 2 oder drei Jahre gewesen sein. Ich traf sie durch Zufall im Krankenhaus, weil ich eine Freundin besuchte. Nach einer kurzen Begrüßung fragte ich sie wie es ihr geht. Sie meinte: Es sei alles unverändert und sie nun hier sei um einen weiteren Arzt zu konsultieren. Sicher würde dieser etwas finden. Nichts von dem was wir in der Klinik gelernt hatten setzte sie um. Ich war erschüttert und irgendwie auch traurig, denn mir wurde klar, das sie in den drei Jahren keinen Schritt weiter gekommen war, während ich gerade meinen ersten 10km lauf erfolgreich abgeschlossen hatte.

Warum konnte sie nicht umsetzten?

Ich habe mir darüber lange Gedanken gemacht. Ich habe Menschen in meiner Umgebung beobachtet. Nicht alle hatten Fibromyalgie, doch bei der Fibro ist es besonders fatal, weil sie so schwammig und nicht greifbar ist. Die Hoffnung, das da was übersehen wurde und es eine schnelle und einfache Lösung gibt ist enorm. Ich möchte dich hier auch gar nicht davon abbringen weiter zu suchen nach deinen Auslösern und Triggern. Wenn du meinen Fibromyalgie Fahrplan schon hast, dann weißt du, das ich der Meinung bin, das sich die Fibromyalgie bei den Meisten aus vielen, zum größten Teil unerkannten Problemen zusammensetzt die den Körper schwächen. Hier kannst du ihn dir gerne runter laden.

Was ich möchte ist, das du nach vorne blickst!

Wenn du weiter in der Hoffnung auf eine schnelle Lösung und ja gleichzeitig in einer üblen Hoffnungslosigkeit gefangen bist, kannst du nicht weiter gehen. Es wird also Zeit das du diesen Zustand verlässt. Wie du das genau machen kannst ist leider nicht so leicht zu beantworten. Wenn es leicht wäre, hätte ich nicht selbst Jahre gebraucht um ihn zu verlassen. Mir haben folgende Gedanken geholfen:

Ok, die Fibromyalgie gehört jetzt zu mir. Es gibt keine echte Chance auf eine schnelle oder gar komplette Änderung meines Gesundheitszustands. Ich brauche einen neuen Status Quo. Das was war, existiert nicht mehr. Was ist denn noch da? In wie weit kann ich mit dem was ich noch habe mein Leben gestalten.  Wenn nur noch 30 %  an Energie von dem da ist was vorher da war, wie kann ich mein Leben so gestalten das es für mich trotzdem schön und lebenswert ist? In wie weit habe ich die Macht durch mein Verhalten das beste aus meiner vorhandenen Energie heraus zu holen? Wie kann ich meinen Körper stärken damit er mir mehr Energie zur verfügung stellen kann und mir weniger Schmerzen sendet?

Ich wünsche mir das du es schaffst diesen Zustand zu verlassen

Hoffentlich verstehst du überhaupt was ich meine. Und ich wäre so froh, eine der Gedanken die ich mir dazu gestellt habe lässt dich aus diesem Zustand ausbrechen. Denn wie gesagt, nur dann kannst du nach vorne blicken, dein Leben neu sortieren. Du kannst dann deine Schmerzen auf den Platz stellen der ihnen gebührt. Ja, bis zu einen gewissen grad Lebensmitbestimmend, aber nicht der Mittelpunkt deines Lebens. Es wir dann wieder Raum frei, für andere Dinge. Für den Spaß am Leben, aber auch für die Einsicht, das du als Fibromyalgie Patient mehr acht auf dich geben darfst als andere. Mehr für deinen Körper tun solltest als andere, um ihn zu unterstützen, damit er auf Dauer in der Lage ist, dir wieder mehr Energie zur verfügung zu stellen und immer weniger Schmerzen zu schicken. Das wünsche ich mir von Herzen für dich.

Wenn du dafür meine Hilfe möchtest, komm in mein kostenfreies Gesundheitsgespräch.

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